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   Das alte Japan und die Welt der Samurai

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Erziehung der Samurai

Die Erziehung erfolgte unter den kriegerischen Grundsätzen der Samurai.
In einer Welt, die von Krieg und Gewalt beherrscht wird.

Jungen:

Ab dem 5. Lebensjahr begannen sie kämpferische Fähigkeiten zu erlernen

-         Reiten
-
         Umgang mit Waffen
-
         Desensibilisierung des Schmerzempfindens
          (weite Strecken Barfuss durch den Schnee zum
            nächsten Tempel)
           o 
dort Lernten sie lesen und Schreiben

-
 Körperliche Abhärtung zum überleben
   (aus heutiger Sicht würden wir dieses als Misshandlung
     
bezeichnen)

Ab dem 15. Lebensjahr, werden Jungen als mündig erklärt
-     
Durften den typischen Samurai-Haarschnitt tragen
-     
Erhielt einen neuen Namen
-     
Ausrüstung mit den zwei Schwertern der Samurai
1.5.08 16:12


Ehrenkodex des Bushido

5.5.08 14:10


Charakteristisch für das Leben der Samurai

- die vier wichtigsten Ereignisse:

  • Geburt
    (Eingliederung eine bestimmte Gemeinschaft)
  • Eintritt ins Erwachsenenleben (Initiationsrituale)
  • Hochzeit
    (Vermittlung durch Eltern / höhere Samurai)
  • Tod
    (unfreiwillige Tod -Krankheit / freiwillige Tod - Kampf)

- kaum Trennung von privatem und öffentlichen 
  Leben
- Ehre und Loyalität von Familie und Ahnen
       Vererbung und Generation zu Generation
         Verteidigung bis aufs Blut


- Bedingungsloses Leben nach dem Bushido
   (sieben Tugenden)

5.5.08 14:35


Grundinfos

Wichtigste Tugenden:

Tapferkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Festigkeit und Stärke.

Tabu:

 Erlernen von Mathematik und Zahlen

 Die Samurai verachten Geld und den Handel damit.

Lebensziel:

Aufrichitgkeit und Gerechtigkeit

6.5.08 16:51


Aktueller Stand und Problematik

1. Wir haben allgemeine Informationen über die Samurai
    gesammelt und zusammengestellt

2. Wir haben tiefergehende Literatur gesucht, um diese
    Informationen abzugleichen und zu erweitern.

3. Wir haben uns weiter unterteilt und spezialisiert:
    Daniela, Janica:  Mädchen, Junge  (Samurai) heute/ aktuell
    Carina, Anna:     Mädchen, Junge  (Samurai) geschichtlich

4. Aufgetretene Problematiken:

  • es gibt die Samurai aktuell nicht mehr
  • der Ehrenkodex (Bushido) spielt immer noch eine zentrale Rolle in der allgemeinen Erziehung, aber nicht Samurai spezifisch
  • auch in der Klostererziehung, war bisher nichts aktuelles, spezifisches zu finden
  • geschichtlich sind viele Informationen zu finden, aber zu spezifische Erziehungsfragen finden sich identische Informationen und keine erhofften tiefgehenden
  • es waren bisher keine Einzelfälle / Beispiele zu finden
  • zu Jungen findet man mehr und spezifischere Informationen als zu Mädchen Frauen

21.5.08 12:36


Methoden - Erziehung Jungen

Die Erziehung der Jungen in der Samurai- Gesellschaft war bis ins Jugenalter von Härte und Strenge gekennzeichnet.

Die praktische Erziehung begann schon früh- zwar in bestimmten Maße auch liebevoll, vor allem aber streng.

Die Jungen sollten sich und ihren Körper zu beherrschen lernen und Schmerzen klaglos ertragen. Auf verschiedene Weise wurden Selbstkontrolle, Härte und Furchtlosigkeit antrainiert.

Dazu wurden sie beispielsweise früh geweckt, mussten im ungeheizten Zimmer spielen oder Nahrungsentzug über sich ergehen lassen. Sobald das Kind alt genug war, wurde ihm im benachbarten Kloster Lesen und Schreiben beigebracht. Der teilweise sehr lange Weg musste immer, auch bei Sturm und Kälte, zu Fuß und oft ohne Mantel und barfuß zurück gelegt werden. Später wurde Angst nach unseren Vorstellungen völlig undenkbar dadurch bekämpft, dass der kleine Samurai die Nacht allein auf dem Friedhof oder auf dem Richtplatz zwischen Leichen verbringen.

21.5.08 12:47


Die Rache der Ronin

Die Rache der RONIN

- Die Rache der 47 Samurai - 

 

Ohne Rücksicht auf ihr eigenes Schicksal üben 47 Krieger Vergeltung für den Tod ihres Herrn - und sind damit in Japan noch über 300 Jahre später vorbildliches Beispiel für die bedingungslose Treue der Samurai.

 

Nach 20 Monaten voller Demütigung und Verstellung kämpft sich in einer kalten Dezembernacht des Jahres 1702 eine Gruppe entschlossener Männer durch den Schnee der Straßen.
Unter ihren Umhängen tragen sie Rüstungen und Schwerter, der älteste von ihnen ist 77. der jüngste gerade 16 Jahre alt.
Als sie die Residenz Fürst Kiras in einem Vorort von Edo, heute Tokio, erreichen, teilen sich die Männer in zwei Lager, stürmen gleichzeitig das vordere und hintere Tor des Anwesens, töten 16 Wachen und verwunden 22.
Sie selbst verlieren keinen Mann. Der Hausherr jedoch zeigt sich nicht im Getümmel der Schlacht, auch in seinen Gemächern hält er sich nicht auf. Weil sein Bett noch warm ist, suchen die Krieger weiter, entdecken den Fürsten zusammengekauert in einer Abstellkammer - und schlagen ihm mit einem Schwert den Kopf ab.

Die 47 Samurai von Ako haben endlich Rache genommen.

 

zu dieser Sage:

  • jedes Kind in Japan kennt diese Geschichte
  • wenige Tage nach diesem Ereigniss entstand das erste Theaterstück
  • verherrlichte Holzschnitte, Comics, Gedichte entstanden
  • der Fall des 18 JH wurde von konfuzianischen Gelehrten debattiert, um Wahrheit und Legende zutrennen 
21.5.08 13:14


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