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16.6.08 11:44


Erziehung der Samuari

Mädchen

  • frühe Handhabung von Waffen
  • früher Unterricht in Sebstverteidigung
  • langjährige Ausbildung in speziellen Trainingshallen

Als Frau

  • Lebensführung nach dem Ideal der Samurai
  • Familie und Kindererziehung
  • Beherrschung der Kunst der Selbstverteidigung
  • Training an Waffen
  • NUR selten war die Samuraifrau auf dem Schlachtfeld
  • es gab viele mächtige und charakterstarke Frauen
  • Witwen der Samurai erbten den Besitz und mussten diesen sowohl erhalten als auch die Macht des Verstorbenen weiter ausüben
  • die Achtung der Frau wurde in der Edo-Periode geringer (Konfuzianismus)
16.6.08 11:36


5.5.08 14:10


Bushido, der Ehrenkodex der Samurai

Die Lehren des bushido (wörtlich: der Weg des Krieges) waren gedacht als eine Art Rechtfertigungslehre für die Existenz von Samurai in friedlichen Zeiten und zeigen ihn als kultivierten Erzieher und Garanten der öffentlichen Ordnung. Herrschen und Dienen- diese beiden Aufgaben sollten in einem Samurai zusammenfallen. Er sollte nicht nur seine kriegerischen Fähigkeiten, sondern auch geistige und moralische Kräfte bewahren. Er soll die moralischen Grundsätze des Landes aufrecht halten und den Weg vorleben.

Bushido, der Weg des Kriegers, liegt im Sterben. Man soll, wenn man die Wahl zwischen Leben und Tod hat ohne zu zögern den Tod wählen.

Außerdem wird der Gehorsam gegenüber Älteren und die Treuepflicht gegenüber dem Herrn betont. Auf das individuelle Glück zu verzichten wird als höchsten Wert angesehen.

Bei einem Samurai wird auch das Äußere miteinbezogen: Moral, Schönheit und Charakterwerden miteinander in Beziehung gesetzt.

Bushido forderte Selbstaufopferung, absolute Loyalität, Tapferkeit, höchste Waffenbeherrschung und ständige Kampfbereitschaft aber auch Gerechtigkeit und den Schutz der Schwachen und Wehrlosen.
11.6.08 16:37


Entstehung

Die ersten Samaurai ähnlichen Krieger gab es schon im 5. und 6. Jahrhundert. Jedoch waren diese kaum im Militär eingebunden.

Der Militätapperat war insgesamt bis ins 11. Jahrhundert hinein schlecht organisiert und ineffizient, so dass die allgemeine Wehrpflicht im 11. Jahrhundert abgeschafft wurde. Anstelle von ihr gab es nur noch in den Städten zum Schutz der Waffenkammern und Ähnlichem berittene kondei ("kräftige Burschen". In der Hauptstadt gab es ein gut ausgebildetes Militär, während auf dem Land die berittenen Krieger ihren Grundbesitz ausweiteten und sich zusammen schlossen (ab dem 10. Jahrhundert ist die Ausweitung der Samurai zu erkennen). Es kam zu einer Entwicklung von Berufskriegern, auf deren militärischen Beistand man nicht mehr verzichten konnte, mit Grundbesitz.Der priveliegierte Hochadel verschwindet mehr und mehr von der Bildfläche, so dass im 12. Jahrhundert die Samurai an die Macht gelangen.

 

Ende der Samurai: 1868

4.6.08 15:50


Samurai-Einwirkung im modernen Japan

Morallehre blieb in der Industriealisierung und in der Kolonialisierung erhalten. Die Lehre sind eine zeitlose Werteorientierung, die jeweils an die Zeit angepasst wurden.

Allerdings war der Bushido nicht mehr eine Ideologie für eine Elite, sondern eher so etwas wie eine Zivilreligion und wurde als Gegengewicht zu den enormen westlichen Einflüssen gesehen.

Auch in der Moderne taucht der Ehrenkodex weiterhin auf, aber der Versuch, den ehrenvollen Tod auf dem Schlachtfeld publik zu machen, scheiterte an der einfachen Bevölkerung.

Nach 1945 war der Ehrenkodex zunächst diskrediert, doch um die 50ziger Jahre tauchte er wieder auf.

1969 stammten noch 21% des Führungspersonals aus alten Samuraifamilien.

Der Krieg hat sich verändert, hin zum einem wirtschaftlichen, und auch dieser ist zum Teil durch die Samurai und ihrer Werteorientierung geprägt.

Die Vorstellung vom Tod hat sich deutlich geändert, doch die sieben Tugenden spielen noch immer eine große Rolle.

 

4.6.08 15:57


Methoden Erziehung Mädchen

Mädchen lernen wie auch die Jungen den Umgang mit Waffen (gerade Lanze (Yari), Schwertlanze (Naginata), kurzer Wurfspeer (Uchi-ne), kurzer Dolch (Kaiken)). Sie lernen, ihre Ehre zu verteidigen, das bedeutet, sich im Ernstfall eher umzubringen als die Ehre zu verlieren.

Eine Mädchen gehen auch auf Tempelschulen oder konfuzianische Lehranstalten, jedoch wesentlich weniger als Jungen und erst nach dem Frühstück. Ab dem 12. Lebensjahr gehen sie auf spezielle Hauswirtschaftsschulen, in denen sie Nähen und Weben erlernen. Als Frau sind sie später für die Kleidung und die Nahrung der Familie zuständig.

Die Mädchen wurden zwischen 14 und 17 Jahren verheiratet und gingen dann in den Haushalt des Mannes. Um zu zeigen, dass sie von der Schwiegermutter sich noch mal erziehen lassen würden, wechselten sie die Kleidung, rasierten sich die Augenbrauen und färbten sich die Zähne schwarz.

Im eigenen Haushalt soll die Frau im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sich um alles kümmern und den Ansprüchen des Mannes genügen. Die Mädchen werden durch eine diziplinierte Erziehung, in der Selbtlosigkeit, Pflichtbewußtsein und Gehorsam eine wichtige Rolle spielen, auf ihre Pflicht vorbereitet.

21.5.08 14:34


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